Christkindlesmarkt Tipps: 12 praktische Tipps für Ihren Besuch

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Mit unseren Christkindlesmarkt Tipps können Sie Ihren Besuch in Nürnberg noch mehr genießen (Foto: CTZ / Uwe Niklas)
Mit unseren Christkindlesmarkt Tipps können Sie Ihren Besuch in Nürnberg noch mehr genießen (Foto: CTZ / Uwe Niklas)

Mehr als zwei Millionen Besucher werden auch 2016 wieder auf den Nürnberger Christkindlesmarkt strömen. Wir haben zwölf praktische Christkindlesmarkt Tipps für Sie, wie Sie Ihren Besuch noch mehr genießen können.

Christkindlesmarkt Tipps: Mehr erleben, stressfrei anreisen, Geld sparen

Wer zum ersten Mal nach Nürnberg reist, bekommt in der Tourist Information am Hauptmarkt (direkt am Christkindlesmarkt) viele Tipps, Kartenmaterial und Prospekte. Die Tourist-Information ist während des Christkindlesmarkts täglich bis 19 Uhr geöffnet.

Christkindlesmarkt Tipps: Öffnungszeiten beachten

Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist ab 25. November 2016 täglich ab 10 Uhr bis 21 Uhr geöffnet. Die offizielle Eröffnung erfolgt am Freitag, 25.11., um 17:30 Uhr mit dem Prolog des Nürnberger Christkinds von der Empore der Nürnberger Frauenkirche. An Heiligabend (Samstag, 24. Dezember) schließt der Christkindlesmarkt um 14 Uhr. Die Öffnungszeiten gelten auch für die Kinderweihnacht und den „Markt der Partnerstädte“.

Christkindlesmarkt Tipps: Anreise mit dem Auto + Parken

Wenn Sie mit  dem Auto nach Nürnberg anreisen, haben Sie die Wahl unter einer Fülle an Parkhäusern in der Nürnberger Innenstadt – ein Parkleitsystem hilft Ihnen bei der Orientierung. In welchem Parkhaus Sie Ihr Auto abstellen, ist (fast) egal – von nahezu allen Parkhäusern in der Nürnberger Altstadt gelangen Sie schnell zum Christkindlesmarkt. Erstaunlicherweise gibt es gerade beim Parkhaus „Hauptmarkt“ – also unmittelbar am Christkindlesmarkt – häufig auch an den Wochenenden noch viele freie Plätze, während die umliegenden Parkhäuser längst belegt sind. Auf der Website des Nürnberger Tiefbauamts finden Sie eine permanent aktualisierte Übersicht über freie Parkplätze in Nürnberg.

Sehr entspannt ist es, wenn Sie Ihr Auto an einem der zahlreichen Park & Ride-Parkplätze (Eibach, Mögeldorf, Langwasser Süd, Bauernfeindstraße usw.) abstellen und dann mit der U-Bahn in die Innenstadt reisen. Das Parken in den Park & Ride-Anlagen ist für maximal 48 Stunden kostenlos. Die dem Christkindlesmarkt nächstgelegene U-Bahn-Station heißt „Lorenzkirche“ (U1 / U11) – von dort sind Sie bereits nach wenigen Schritten mitten im Geschehen. Auf der Website der Nürnberger Verkehrsgesellschaft können Sie einen U-Bahn-Plan herunterladen.

Christkindlesmarkt Tipps: Budenplan herunterladen

Auf der Website des Nürnberger Tourismusbüros können Sie einen praktischen Budenplan samt Altstadtplan in Form eines PDFs herunterladen. Dieses PDF können Sie entweder ausdrucken und mitnehmen oder aber auf Ihr Smartphone kopieren und so von unterwegs jederzeit nachschlagen, wo sich beispielsweise Toiletten, Haltestellen oder Sehenswürdigkeiten befinden.

Christkindlesmarkt Tipps: Kinderweihnacht und Markt der Partnerstädte

Der Nürnberger Christkindlesmarkt besteht nicht nur aus den Buden auf dem Nürnberger Hauptmarkt, sondern auch aus zwei angeschlossenen Märkten: Auf dem Hans-Sachs-Platz findet traditionell die „Kinderweihnacht“ statt, die sich explizit an Familien und Kinder richtet.

Hier gibt es ein großes Nostalgiekarussell, eine Dampfeisenbahn, eine Kinderschaukel, ein Mini-Riesenrad, eine Krippe mit lebensgroßen Figuren, eine Kerzenwerkstatt, eine Weihnachtsbäckerei und ein Nikolaushaus, wo sich Kinder mit dem „echten“ Weihnachtsmann fotografieren lassen können.

Die meisten Attraktionen sind gebührenpflichtig. Hinter dem Nürnberger Rathaus kommen hingegen die Erwachsenen auf ihre Kosten: Auf dem „Markt der Partnerstädte“ präsentieren sich die Nürnberger Partnerstädte mit ihren Spezialitäten: Hier bekommen Sie Whiskey aus Glasgow, Kunsthandwerk aus Venedig, Stollen und Weihnachtsartikel aus Thüringen, Kaffee aus Nicaragua und Holzschnitzereien aus Südtirol.

Christkindlesmarkt Tipps: Hier treffen Sie das Nürnberger Christkind

Auch wenn es womöglich aufgrund des Andrangs nicht zum Selfie mit dem Nürnberger Christkind reicht: Mindestens der Wunschzettel der Kinder ist beim Christkind in besten Händen. Das Oberhaupt des weltberühmten Weihnachtsmarkts besucht regelmäßig den Markt.

Von Dienstag bis Freitag ist das Nürnberger Christkind ab 14:30 Uhr auf der Kinderweihnacht am Hans-Sachs-Platz zugegen, ab 15 Uhr dann auf dem Christkindlesmarkt am Hauptmarkt. An den Wochenenden ist das Nürnberger Christkind aufgrund vielfältiger anderer Verpflichtungen also nicht live zu erleben.

Christkindlesmarkt Tipps: Offizielle Touren

Die Tourist Information Nürnberg bietet eine Fülle an kurzen und ausgiebigen Touren und Führungen durch die Nürnberger Altstadt und über den Christkindlesmarkt an. Egal ob Sie den Christkindlesmarkt bereits kennen oder zum ersten Mal in Nürnberg weilen: Garantiert erfahren und entdecken Sie bei einem Rundgang viel Neues und Interessantes. Beispielsweise gibt es Spezialführungen rund um den Lebkuchen, Fahrten mit dem Altstadtzug und eine spezielle Christkindlesmarkt-Tour mit vielen Hintergrund-Infos und Christkindlesmarkt Tipps.

Mehr Infos finden Sie auf der Website von Nürnberg Tours, bei der Tourist Information Nürnberg und auf der Website des Nürnberger Christkindlesmarkts.

Christkindlesmarkt Tipps: Original Nürnberger Spezialitäten ausprobieren

„Drei im Weckla“ – das sind drei der berühmten, fingerdicken, kurzen Nürnberger Bratwürste, eingeklemmt in ein Brötchen (= Weckla). Dazu schmeckt mittelscharfer Senf. In den Gasthäusern werden die Rostbratwürste in größeren Einheiten verkauft: Sechs, acht oder mehr dieser Würste werden dann beispielsweise auf einem Zinnteller zusammen mit herzhaftem Bauernbrot, Kartoffelsalat, Meerrettich oder Sauerkraut gereicht.

Christkindlesmarkt Tipps: Original Nürnberger Souvenirs

Christbaumschmuck, Krippenfiguren, Spielwaren, gebrannte Mandeln und Glühwein gibt es auf jedem Weihnachtsmarkt zu kaufen. Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist indes für einige besondere Mitbringsel berühmt.

  • Zwetschgermo („Zwetschgenmännle“) werden aus Dörrzwetschgen in Handarbeit gebastelt. Die Auswahl ist gigantisch groß – Doktoren, Musiker, Anwälte, Fußballer, Engel, Schornsteinfeger, Pfarrer, Könige und viele weitere Ausführungen stehen in langen Reihen zum Verkauf.
  • Nürnberger Elisenlebkuchen zeichnen sich durch einen besonders hohen Nuss-Anteil und wenig bis kein Mehl aus. Verpackt in Dosen oder Truhen wird daraus ein wunderbares Geschenk.
  • Die Miniatur-Ausführung des Nürnberger Christkinds ist der Nürnberger Rauschgoldengel, den es in allen Größen, Ausführungen und Preislagen zu kaufen gibt. Die filigranen, glänzenden Figuren sind aus Goldfolie gefertigt und eignen sich zum Beispiel auch als Christbaumschmuck.
  • Ein tolles Andenken ist auch die offizielle, jährlich neu gestaltete Glühweintasse, die Sie bei den meisten Glühweinhändlern rund um den Christkindlesmarkt bekommen.

Christkindlesmarkt Tipps: Rundfahrt mit der historischen Postkutsche

Direkt gegenüber dem Schönen Brunnen (der 2016 wieder in voller Pracht erstrahlt) befindet sich die Haltestelle für die historische Postkutsche. Angetrieben von zwei Pferdestärken können bis zu acht Passagiere das Flair der Nürnberger Altstadt an Bord der Kutsche genießen – und das täglich zwischen 13 und 19 Uhr.

Die Rundfahrt kostet 4 Euro (Erwachsene) beziehungsweise 2 Euro (Kinder) – Tickets gibt’s direkt neben der Haltestelle im Weihnachtspostamt. Achtung: Gerade an den Wochenenden muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden – Reservierungen sind nicht möglich.

Christkindlesmarkt Tipps: Das Weihnachtspostamt

Wer Postkarten oder Briefe aus Nürnberg verschickt, sollte diese standesgemäß beim „Historischen Weihnachtspostamt“ abstempeln lassen. Sie finden die Bude direkt gegenüber vom Schönen Brunnen. Neben den offiziellen Stempeln können Sie dort auch Sonderbriefmarken erwerben. Selbstredend sind dort auch Wunschzettel gut aufgehoben.

Christkindlesmarkt Tipps: Die Nürnberger Altstadt von oben

Besonders nach Einbruch der Dunkelheit zeigt sich die hell erleuchtete Nürnberger Altstadt von ihrer schönsten Seite. Gerade von der Kaiserburg aus bietet sich ein herrlicher Panoramablick über die gesamte Stadt – und das ohne einen Cent Eintritt. Im Rahmen einer kostenpflichtigen Führung können Sie auch den Sinwellturm der Kaiserburg erklimmen. Dies ist allerdings im Dezember nur tagsüber bis 16 Uhr möglich.

Insidertipps:

  • Sie möchten wissen, wie es sich anfühlt, als Nürnberger Christkind auf der Empore der Frauenkirche zu stehen? Gute Nachrichten: Als Besucher der Christkindlesblick-Ausstellung erfahren Sie viel Wissenswertes rund um das Nürnberger Christkind und sehen beeindruckende Exponate (darunter ein Christkindkostüm). Highlight ist Blick von der Empore auf den Christkindlesmarkt. Die Ausstellung ist vom 28. November bis 22. Dezember 2015 geöffnet (Freitag 16-21 Uhr, Samstag 13-17 Uhr / 19:30-21 Uhr, Sonntag 13-17 Uhr). Die Eintrittskarten sind für 3,50 Euro (Erwachsene) zu haben, Kinder zahlen 1 Euro.
  • Unter dem Motto „Advent über den Dächern können Sie in der Adventszeit jeweils donnerstags um 20 Uhr den Nordturm der Lorenzkirche besteigen (5 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Kinder – Karten unbedingt im Vorverkauf am Verkaufsstand der Kirche erwerben!). Mehr Infos und Kontaktdaten finden Sie auf der Website der Lorenzkirche.
  • Auch die Sebalduskirche auf halbem Weg zwischen Hauptmarkt und Kaiserburg bietet eine „adventliche Turmführung“ an (zwischen 28.11. und 16.12., jeweils Mittwoch und Samstag um 16:30 Uhr). Preis: 5 Euro für Erwachsene, 3 Euro für Kinder. Die Zahl der Teilnehmer ist auch hier limitiert – mehr Infos auf der Website der Sebalduskirche.
  • Im Parkhaus „Adlerstraße“ eingangs des Christkindlmarkts haben Sie von der obersten Etage aus einen spektakulären Blick auf die Nürnberger Kaiserburg.

Christkindlesmarkt Tipps: Nürnberg Card und Nürnberger Weihnachts-Pass

Wenn Sie mindestens zwei Tage in Nürnberg verbringen und mindestens einmal in Nürnberg oder Fürth übernachten, lohnt sich die Nürnberg Card. Für einmalig 25 Euro können Sie zwei Tage lang kostenlos mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln (U-Bahn, Bus, Straßenbahn) fahren und haben freien Eintritt in alle Nürnberger Museen und Sehenswürdigkeiten – darunter Publikumsmagneten wie die Kaiserburg, das Spielzeugmuseum, die Nürnberger Lochgefängnisse, das Albrecht-Dürer-Haus, der Tiergarten, das Memoriuim Nürnberger Prozesse, das Germanische Nationalmuseum und viele weitere. Die Nürnberg Card bekommen Sie vor Ort bei der Tourist Information (Königstraße 93 oder Hauptmarkt), in vielen Hotels, bei Reiseveranstaltern oder online auf der Website der Nürnberger Tourismuszentrale. Dort können Sie sich auch den offiziellen Flyer als PDF herunterladen. Wer mit Kindern reist, sollte sich zudem die Nürnberg Card für Kids sichern: Kinder bis fünf Jahre erhalten die Kids Card gratis, von 6 bis 11 Jahren kostet die Karte 5 Euro.

Ausschließlich für Gruppen ab acht Personen ist der Nürnberger Weihnachts-Pass gedacht. Er enthält Gutscheine für Elisenlebkuchen, Glühweintasse, „Drei im Weggla“, freien Eintritt in die Krippenausstellung und eine Bildpostkarte. Die Gutscheine haben einen Wert von 16 Euro, verkauft wird der Nürnberger Weihnachtspass für 11 Euro pro Person.

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